Der Stadtteil Magdeburg Buckau (Stadtplan) liegt unmittelbar an der Elbe gegenüber dem südlichen Teil des Landschaftsparks Rotehorn. Im Norden schließt sich jenseits der Erich-Weinert-Straße und der Sternbrückenstraße der Stadtteil Altstadt an, während im Süden die Grenze zu Fermersleben der Schanzenweg und dessen Verlängerung zum Elbufer bildet. Buckau ist zugleich Ausgangspunkt der so genannten Perlenkette der Stadtteile, zu der nach Süden hin Fermersleben, Salbke und Westerhüsen gezählt werden. Der Stadtteil ist abgesehen vom nördlichen und südlich Bereich sehr dicht besiedelt und kann noch mehrere erhaltene Straßenzüge im Gründerzeitstil aufweisen. Buckau besitzt einen eigenen Bahnhof und ist durch den öffentlichen Nahverkehr gut erschlossen. Von Buckau aus gibt es eine Fährverbindung zum Rotehornpark.
Architektonisch interessant sind neben den noch vorhandenen gründerzeitlichen Industrieanlagen, z. B. das ehemalige Grusonwerke oder die ehemalige Maschinenfabrik Wolf, einige Gebäude in der Formensprache der 1920er Jahre wie das Umspannwerk (J. Göderitz, 1926) oder der Bahnhof Buckau, der
die industrielle Kraft dieses Stadtteils repräsentierte.
Die 1896 erbauten Grusonschen Gewächshäuser liegen am nördlichen Rande Buckaus. Der angrenzende Kloster-Berge-Garten wurde im 19. Jahrhundert 1825 von Lenné konzipiert und gilt als erster deutscher Volksgarten. Das 1828 - 1829 nach Plänen von Schinkel erbaute Seit den 1830er Jahren Gesellschaftshaus (mit Saal) am Kloster-Berge-Garten ist seit 2003 Sitz des Zentrums für Telemann-Pflege und -Forschung, der Internationalen Telemann-Gesellschaft und des Arbeitskreises „Georg Philipp Telemann“. Quelle: wikipedia (mehr)
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